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ソフト独占問題から見た市場経済

  • 福祉政策による奴役への道
  • 市場經済による奴役への道
  • 特許制度の啓発
  • 奴隸制からの出口
  • 公委託市場經済
  • 短期的なキャペーン目標
  • 福祉政策による奴役への道

    以下で市場制度を批判するのですが,市場競争の原理には全く贊成する。ハイエク氏の社会主義への批判にも全く同感です。市場体制の缺点を改善しようと思えば,自由競争を廢止したり,弱者を保護したりなどのような人間の物質的要求から入手した改革は改革しないよりも惡い結果に導くのが多い。

    しかし,情報領域の市場經済は意外と悲惨な成果を産み出してきています。

    市場經済による奴役への道

    Die Werbegeschenke, die Microsoft jedem Webmaster verspricht, der den kostenlosen MS-Webbrowser auf seiner Titelseite anpreist, verdeutlichen: im Softwaremarkt gewinnt längst nicht mehr der, der das bessere Produkt verkauft, sondern der, der die Marktregeln zu seinen Gunsten außer Kraft setzt.

    Der Informationsmarkt hat keine funktionierenden Regeln, schon das Wort ist ein Widerspruch in sich. Informationen lassen sich nicht wie Brötchen verkaufen. Mein Brötchen kann ich nur einmal essen, Information besteht auch nachdem ich sie verwertet habe. Informationsvermarktung ist ein Widerspruch in sich selbst. Adam Smiths Vertrauen in eine gütig lenkende unsichtbare Hand war, was die Fähigkeit des Marktes, angemessene Mengen von Brötchen zu einem angemessenen Preis zu liefern, betrifft, berechtigt. Wer, sich allerdings vom Marktmechanismus nicht Brötchen sondern innovative Informationsprodukte verspricht, wie dies Politiker aller Parteien in Bonn und Brüssel heute durchweg tun, hängt offenbar noch einem Credo an, vor dessen Überstrapazierung schon der liberale Wirtschaftstheoretiker Alexander Rüstow (1885-1963) in seinem Buch Das Versagen des Wirtschaftsliberalismus als religionsgeschichtliches Problem eindrucksvoll warnte.

    Rüstow argumentiert, dass die Marktwirtschaft ständig Kräfte erzeugt, die ihre eigenen Voraussetzungen zerstören und daher eines starken Staates bedürfe, um überhaupt existieren zu können. Ein bekanntes und viel beobachtetes Paradox der Marktwirtschaft ist ihre Tendenz Monopole zu erzeugen und damit sich selbst abzuschaffen, ebenso wie ihre Tendenz, die politische Gewalt zu usurpieren und damit den Garanten ihrer eigenen Ordnung, den Staat, aufzureiben. Das Versagen des Wirtschaftsliberalismus besteht darin, dass er einen in religiöser Tradition begründeten Glauben an angebliche Selbstregulierkräfte des Marktes predigt und dadurch die politischen Regulierkräfte, die es zu mobilisieren gilt, außer Gefecht setzt.

    Rüstow kannte allerdings noch nicht den schärfsten inneren Widerspruch der Marktwirtschaft, den Widerspruch der die massivste politische Gegensteuerung nötig macht: das Paradox der Informationsware, die Unvereinbarkeit der Anforderungen an ein Informationswerk mit den Anforderungen an eine Handelsware.

    Mozart starb als armer Mann. Der Informationsmarkt belohnt nicht den kreativen Kulturschaffenden, auch nicht den fleißigen Sammler der Informationen, die wir seit Jahren dringend brauchen, sondern den Marktstrategen, der es versteht, Systeme unters Volk zu bringen, die niemand so recht braucht, zu denen aber alle kompatibel bleiben müssen, wobei nur der Stratege den Geheimschlüssel zur Kompatibilität in der Hand hält. Wie man dies erreicht, ist eine Wissenschaft für sich. Es ist eine junge Wissenschaft, die mit dem Wachstum der Info-Marktwirtschaft zu unerhörtem Prestige aufgestiegen und immer mehr zum Schlüsselwissen unserer Gesellschaft avanciert ist: Marketing.

    Umgekehrt werden seit einigen Jahren die kreativsten und nützlichen Software-Werke außerhalb des Marktsystems als freie Software veröffentlicht. Diese Werke werden von der Free Software Foundation und anderen zur freien Verfügung gestellt. Manche Zeitgenossen sagen sich, was nichts kostet kann nicht gut sein, und wollen einfach nicht glauben, dass Linux besser ist als Windows und als die meisten kommerziellen Unix-Systeme. Diese Zeitgenossen sehen Software-Werke noch immer als Software-Produkte, d.h. als Brötchen. Die Software-Werke sind ja nicht deshalb kostenlos, weil wir nicht gerne Geld für sie zahlen würden. Sie sind es nur deshalb, weil Kostenpflichtigkeit zur Geheimhaltung zwingen würde und Offenheit ein ganz wesentliches Qualitätsmerkmal eines Informationswerkes ist.

    Qualität und Vermarktung stehen zueinander im Widerspruch. Wer ein Informationswerk vermarktet, muss es verstümmeln. Nicht nur das, er muss auch den Markt selbst verstümmeln, er muss dafür sorgen, dass ein die gesamte Gesellschaft umfassendes Abhängigkeitsgeflecht entsteht, das die entscheidenden Stellen, an denen noch kassiert werden kann --- alle anderen benutzen Raubkopien --- zum Kauf zwingt.

    Microsoft verdankt seine übermässige Grösse nicht so sehr dem angeblich Mozart-ähnlichen Genie seines Gründers (s. Buchumschlag von The Road Ahead und von angesehenen Presseorganen, von Bild über Fokus und den Spiegel bis hin zur Pekinger Volkszeitung einhellig verwendet wird) sondern vielmehr dem Wettbewerbsrecht des real existierenden Liberalismus. Dieses Recht erzwingt im DV-Bereich geradezu den Aufstieg eines marketing-basierten Monopolgebildes, mag es nun Microsoft oder anders heißen.

    Bill Gates ist beim besten Willen nicht Mozart sondern allenfalls mit Friedrich dem Großen vergleichbar. Ein Mozart könnte bestenfalls hoffen, seine Fähigkeiten in die Dienste eines weitsichtigen Fürsten zu stellen. Man mag einwenden, dass es den Autoren heute besser gehe als Mozart. Ist unsere Marktwirtschaft also doch besser geworden, hat die unsichtbare Hand Wunder gewirkt? Nein ganz im Gegenteil. Nicht der Markt sondern die Staaten haben Hand angelegt, und zwar ganz sichtbar, ja bewusst und dezidiert sichtbar. Sie haben ein künstliches Schutzsystem für intellektuelle Eigentumsrechte geschaffen.

    特許制度の啓発

    Das Patentrecht entstand nicht durch die unsichtbare Hand sondern durch staatlichen Beschluss. Es schuf einen ganz neuen Markt, der sich insgesamt segensreich auswirkte:

    奴隸制からの出口

    Zur Reform der informationellen Pseudo-Marktwirtschaft können zwei Wege parallel beschritten werden:

  • 競争法の改革
  • 公委託を以って新しい市場を創設する
  • 競争法の改革

    Die meisten dieser Grundsätze sind nicht neu und werden z.B. in der Mobilfunkbranche längst systematisch angewendet. Die EU verbietet den Wirtschaftskrieg mit inkompatiblen Standards, zwingt die Unternehmen (Siemens, Nokia, Ericsson usw) zur Veröffentlichung von Normen, die das Telefonieren von lokalen Anbietern unabhängig macht, so dass regionale Anbieter nicht von flächendeckenden Anbietern durch Kompatibilitätsdruck verdrängt werden können. Warum geht das nur in der Mobilfunkbranche?

    公委託を以って新しい市場を創設する

    Im Zeitalter des Internet sind Bücher und Zeitungen eigentlich schon nicht mehr zeitgemäß. Wir brauchen alle Informationen in elektronischer Form. Aber die elektronische Form führt zum Paradox der Informations-Ware: das Nützliche ist nicht vermarktbar. Marktwirtschaft und Informationsgesellschaft sind diametrale Gegensätze.

    Schon jetzt geraten die Verlage unter Druck:

    Wie an einem rettenden Strohhalm klammern sich Verlage, Wirtschaftsleute und, mit Zeitverzug hinterherhechelnd, Wirtschaftspolitiker, an Multimedia, die Arbeitsbeschaffungs-Wunderwaffe der Zukunft.Was ist so faszinierend daran? Vor allem eines: CDROMs sind (noch) relativ schwer kopierbar. Multimedia-Produktion ist eine Methode, Informationswerke mit allerlei schwer verwertbaren audiovisuellen Beigaben so aufzubereiten, dass eine gewisse Undurchdringlichkeit und Unbrauchbarkeit, und folglich Vermarktbarkeit, erreicht werden kann.Diese traurige Situation kann sich mit dem Fortschreiten der digitalen Vernetzung nur noch verschärfen. Das Informations-Marketing wird zu einer immer komplizierteren Wissenschaft. Es funktioniert schließlich nur noch über Verdunkelung und Einbau von Werbebotschaften, wie heute schon das Fernsehen. Von der künftigen kommerziellen Informationswirtschaft ist nicht mehr zu erwarten als von den heutigen kommerziellen Fernsehsendern. Es ist höchste Zeit, das (relative) Erfolgsmodell der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten auf die ganze Medien- und Informationswelt auszudehnen!Schon heute ist es nicht schwer für eine Gruppe von Computer-Freaks, die Leistungen mächtigster Software-Konzerne in den Schatten zu stellen. Die Free Software Foundation hat mit ihrem Beispiel gezeigt, dass öffentliche Software besser funktioniert und mehr zum technisch-wissenschaftlichen Fortschritt beiträgt als die Geldmaschinen von Microsoft und IBM. Das Internet ist ganz ohne Microsoft durch freie Software großgeworden. Erst in dem Moment, wo Politiker Geld und Märkte wittern und Microsoft ernsthaft daran geht, die Kontrolle über das Netz zu erobern, sind Politik und Medien mit Begeisterung dabei und sehen hier die Zukunft.Die Mitarbeiter von Free Software Foundation, Linux International, Software in the Public Interest usw tun aus eigener Kraft das, was Sache staatlicher Wirtschaftspolitik wäre: die Schaffung eines Marktes, der diejenigen belohnt, die wertvolle Information in Reinform veröffentlichen.Eine öffentlich-rechtliche Stiftung für die öffentliche Informations-Infrastruktur hätte ähnliche marktschaffende Wirkungen wie das Patentrecht:

    公委託市場經済

    Künftig sollten für staatliche Wirtschaftspolitik folgende Richtlinien gelten:

    Öffentliche Meinungsbildung:
    Aufträge werden rechtzeitig und übersichtlich im Internet ausgeschrieben und in Foren diskutiert. Dabei werden neue Verfahren der politischen Beteiligung entwickelt, die das demokratische Parlamentssystem ergänzen.
    Gewaltenteilung zwischen Zielgebern und Wegsuchern:
    Nur die Bereitstellung von gemeinnütziger Infrastruktur in einer vorgegebenen Form (meist rein informationell) wird bezahlt. Der öffentliche Auftraggeber (Regierung) fragt nach dem Ziel, die Auftragnehmer nach dem Weg. Keiner mischt sich in den Bereich des anderen ein.
    Einstellung aller staatlichen Dienstleisterei:
    Alles was als Dienstleistungsunternehmen funktionieren kann, wird entstaatlicht. Universitäten leben von Studiengebühren und von der Ausführung öffentlich ausgeschriebener Aufträge. Die Studenten finanzieren ihre Studiengebühren durch Kredite und/oder bezahlte Arbeiten an öffentlicher Informationsinfrastruktur. Der Staat greift nur ein, indem er durch seine Vorgaben Märkte schafft, nicht indem er unternehmerisch tätig wird oder unternehmerische Tätigkeit, wie z.B. den in Bayern Betrieb des Bürgernetzes, subventioniert.
    Lösung des Arbeitslosenproblems:
    Arbeitslosengeld und die meisten Sozialleistungen werden abgeschafft. Stattdessen werden genügend öffentliche Aufträge so formuliert, dass sie geeignet sind, alle Staatsbürger bei existenzsicherndem Minimallohn mit informationellem Infrastrukturaufbau zu beschäftigen. Statt der Arbeit werden Rohstoffe, materielle Produkte und vielleicht Unternehmensgewinne besteuert (ökologische Steuerreform).

    短期的なキャペーン目標

    Es gibt schon Organisationen, die sich dieser Problematik annehmen. Besondere Lorbeeren gebühren dabei Amerikanern, der Nation, die vom feudalistischen Kartellsystem am meisten profitiert:

    In Deutschland gibt es keine speziell diesen Zielen verschriebene Lobby, wohl aber viele Einzelkämpfer und einige , in denen ein gewisser Konsens in dieser Richtung besteht. Ich wünsche mir eine leistungsorientiert organisierte Lobby für kartellunabhängige Informationssysteme. Die Zeit ist günstig. Wir steuern auf einen Machtwechsel an der Spitze des Kartells zu. Betriebssysteme sind keine Schlüsseltechnologie mehr. Die beste, weil universellste Office-Lösung hat nicht Microsoft sondern StarDivision. Mit einiger Kraftanstrengung wäre es jetzt möglich, das Kartell zu entflechten und die Informationstechnologie aus der Feudalzeit in eine freiere Zukunft zu führen. Die unsichtbare Hand wird das nicht tun.
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    http://www.lrz.de/~phm/gnupolitsj.html
    1997-11-03 © ピルヒ・ハルトムート (mail/www)